Freitag, 19. Juni 2009

Felix und die Mongolei

Felix und ich sind gut in der Mongolei angekommen. Die Mongolei ist ein Nomadenland. Hier leben die Nomaden in Zelten, sogenannte Jurten.
Hier koennt ihr Felix auf einer nomadischen Jurte finden, in der wir uebernachtet haben.
Dort gibt es dann einen kleinen Ofen, mit dem man die Jurte in der Nacht beheizen kann.
In der Mongolei wird es nachts naemlich sehr kalt!!

Felix und ich sind dann sieben Tage lang mit einigen anderen Reisenden durch die Wueste Gobi gefahren. Es gibt dort eigentlich keine Strassen, sondern nur Fahrwege. So aehnlich wie die Ackerwege in Altenberge. Aber es hat uns sehr gut dort gefallen.
Es gibt sehr viele Tiere dort. Entweder wild lebende Adler, Pferde, Kamele, Eidechsen, Ziegen oder die vielen Tierherden der Nomaden.
Wenn man an einem Brunnen ist und den Kamelen Wasser gibt, wird man nie fertig, weil immer mehr Kamele auftauchen! Die Kamele sehen ganz witzig aus, so dass wir imme lachen muessen wenn wir sie sehen! Wie Punker!


Die Mongolen sind sehr nett und sehr gastfreundlich. Jede Nacht duerfen wir in ihren Jurten uebernachten und sie geben uns zu essen. Das Essen schmeckt manchmal ein bisschen komisch....aber wir sind nie unhoeflich und essen unsere Teller immer leer!Mehr von Felix und mir gibt es dann in ein paar Tagen...

Donnerstag, 4. Juni 2009

Felix in Russland


Felix in St. Petersburg - das Tor zum Westen:







Felix und ich in St.Petersburg. Dort fliesst der grosse Fluss NEVA mitten durch die Stadt. Im Hintergrund sieht man den Winterpalast von Peter dem Grossen. Der war einemal Zar von Russland.


















Felix klettert auf eine Lenin-Statur in St.Petersburg. Die Denkmaeler von Lenin findet man ueberall in Russland. Lenin war ein beruehmter kommunistischer Politiker und hat die Sowjetunion gegruendet. Er wollte nicht, dass ein Zar alles zu bestimmen hat.















Felix ist hier vor dem beruehmten Katharinenpalast in St.Petersburg/Pushkin. Hier gibt es das beruehmte Bernsteinzimmer. Ein Zimmer welches ganz aus wertvollen gelben Steinen besteht. Bernstein ist eigentlich einmal Hartz gewesen, dann versteinert und dadurch sehr wertvoll geworden.



Felix vor einer russischen Datscha. Die russische Datscha ist ein Wochenendhaus auf dem Land. In Russland ist es sehr typisch am Wochenende mit der Familie oder den Freunden in so ein Haus zu fahren um sich dort zu erholen. Meistens hat es auch einen grossen Garten. Es ist vielleicht mit unseren Schreber-Gaerten zu vergleichen.


Felix in Moskau:


Felix vor der beruehmten Kreml-Kathedrale in Moskau. Besonders gut haben uns die vielen bunten Farben der Kathedrale gefallen. Und natuerlich die anderen Kreml-Gebaeude.
Der Kreml ist auch gleichzeitig der Regierungssitz von Russland.
Waehrend Felix und ich in Moskau waren, hatten die Russen einen Nationalfeiertag. Es gab eine Militaerparade und viele Militaerkapellen haben auf der Strasse gespielt. Sie feiern den Sieg ueber den Faschismus, also das Ende des 2.Weltkrieges.




Felix auf dem Weg mit der Transsibirischen Eisenbahn:

Felix ist dann mit mir mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Jekaterinenburg gefahren. Eisenbahn fahren hat Felix viel Spass gemacht, er sass immer am Fenster und hat hinaus geschaut! Ekist die erste grosse Stadt, die direkt hinter dem grossen Ural-Gebirge liegt. Hier ist die geographische Grenze von Europa und Asien. Gleich hinter Jekaterinenburg faengt Sibirien an.

Felix ist hier vor der Kathedrale an der die letzte grosse Zarenfamilie (Zar Nikolaus, seine Frau und seine fuenf Kinder) erschossen worden sind. Die Revolutionaere in Russland wollten keinen Zar mehr haben. Ein Zar ist so etwas wie ein Koenig, der viel zu sagen hat.
















Felix und ich sind dann mit einigen russischen Studenten auf eine Wanderung in den Ural gegangen. Das ist ein sehr grosses Gebirge, dass Europa und Asien trennt.
Es hat den ganzen Tag geregnet, aber wir hatten trotzdem sehr viel Spass, und ich habe viele russiche Lieder gelernt!


Auf nach Irkutsk, die Stadt die am grossen Baikalsee liegt:


Felix und ich sind dann noch einmal drei Tage mit der Eisenbahn weiter in den fernen Osten gefahren! Dort liegt Irkutsk. Das ist eine recht grosse Stadt durch die ein grosser Fluss, die Angara, fliesst. Die Angara ist der einzige "Abfluss" des grossen Baikalsees. Hier ist Felix bei recht schoenem sibirischen Wetter auf der Bruecke ueber der Angara:


In Sibirien gibt es den sogenannten Permafrostboden. Der ist sozusagen dauerhaft gefroren, weil es in Sibirien recht kalt ist. Die typischen sibirischen Holzhaeuser geben allerdings Waerme ab, wenn Menschen darin leben, so dass der Boden unter den Haeusern auftaut und sumpfig wird. So sinken die Haeuser jedes Jahr ein paar kleine Zentimeter tiefer in den Erdboden.
Es sieht sehr lustig aus, wenn Fenster in Gewegen verschwinden und Tueren immer kleiner werden :-) Eigentlich genau passend fuer Felix.
















Wir treffen viele andere Reisende aus aller Welt. Hier haben wir auf dem grossen Platz in Irkutsk einen Hawaiianer getroffen. Der wollte auch gleich ein Bild mit Felix haben. Vielleicht entdeckt ihr ihn?













Felix und ich sind dann mit einer alten russischen Maschrutka (das ist ein russischer Minni-Bus) auf die Insel Olchon im Baikalsee gefahren. Der Baikalsee ist der groesste Suesswassersee der Erde. Stellt euch vor, alle Fluesse der Erde braeuchten ein Jahr um ihn zu fuellen. Und von einem Ende bis zum anderen Ende ist es so weit wie von Altenberge in die Schweiz!
Es gibt eine ganz einmalige Natur dort. Unter anderem russischen Rodhodendron. Der waechst mitten im Wald ganz lila. Da hat Felix sich sofort wie zu Hause gefuehlt!In der Gegend um den Baikalsee gibt es viele grosse Schamanen. Schamenen sind so etwas wie Zauberer oder Medizinmaenner. Fast die ganze Bevoelkerung hier glaubt an Schamanismus. Das ist so etwas wie eine Religion. Es gibt hier schamnistische Kultplaetze. Das sind meistens besonders schoene Naturschauplaetze. Die Menschen muessen meistens etwas von sich abgeben, z.B. ein Stueck Stoff, ein paar Muenzen oder eine leere Flasche.

So schauen z.B. einige Baeume dann sehr schoen aus mit den vielen bunten Stoffen. Felix hat sich auch dort versteckt, entdeckts du ihn?







Dann heisst es fuer Felix und mich wieder: Sachen gepackt, Rucksack auf und weiterreisen!
Wir gehen in die Transmongolische Eisenbahn und fahren wieder fast drei Tage bis in die Mongolei!